MR-Turnfahrt 2022 Brand (Vorarlberg)

MR-Turnfahrt 2022 Brand (Vorarlberg)

Endlich nach zwei-jähriger Turnfahrtabstinenz konnten wir am vergangenen Wochenende vom 01. bis 03. Juli 2022, unsere lang ersehnte Reise wieder unter die Räder (Turnfahrt), oder für die hartgesottenen unter die (Schuhsohlen) nehmen. Die Carfahrt mit Erika Reisen vom Frohsinnplatz nach Brand konnte sozusagen unter stabilen Wetterbedingungen (durchgehend Regen) abgehalten werden. Wie immer organisierte unser Präsi für jedermann das obligate Buttergipfeli. Einige hatten das Gefühl, man müsse unsere dehydrierten Körper, die selbe Menge an Flüssigkeit, wie sie in Regenform auf die Frontscheibe unseres Reisecars prasselte, zuführen. Nach perfekter Hin-Fahrt welche wir unserem Chauffeur Roger zu verdanken hatten, (bereits gewählt für weitere Einsätze für die MR- Nunningen), kamen wir wie geplant im Sporthotel Beck in Brand an. Nach speditivem Zimmerbezug machten wir uns auf den Weg mit der Dorfbahn zur Bergstation Parpfienz. Da sich die Wetter-Verhältnisse keineswegs gebessert haben, wurden wir vom Personal «Berghof Melkboden» mit allradtauglichen Fahrzeugen abgeholt. Ein paar Hartgesottene inkl. Heinz Häner (86 Jahre alt) sind in strömendem Regen zu Fuss zum Melkboden gewandert. Dort angekommen wurde uns bereits ein Begrüssungs Apéro «inkl. feinem Plättli» serviert. Nach geselligem Beisammensein, machten wir uns wieder auf den Rückweg, um rechtzeitig zum Abendessen im Sporthotel Beck bereit zu sein. Auch für den Rückweg durften wir die Schützenhilfe von den Angestellten «Melkboden» in Anspruch nehmen. (Toller Service). All jene welche mit Top-Schuhwerk ausgestattet waren, machten sich selbstverständlich zu Fuss auf den Heimweg. Wir konnten beim Nachtessen aus drei verschiedenen Menüs auswählen, unter anderem war da auch ein feiner Wolfsbarsch aufgeführt. Für unsere kulinarischen Tiefflieger, das ist kein Tier mit Fell! Unser Kassier Urs, bekanntlich ein Feinschmecker, entschied sich für den herrlich mundenden Fisch. Pech gehabt, der Kellner meldete kurzerhand, «Der Wolfsbarsch ist leider schon zu ende, du kriegst jetzt nur noch Schweinelende»! Danach liessen wir den Abend gemeinsam und gemütlich ausklingen.

Samstag, Tag 2 stand nach einem leckeren Morgenessen voll unter dem Motto Leistung, Leistung, Leistung! Roger chauffierte uns auf der engen Bergstrasse ohne Fahrfehler perfekt zur Lünerseebahn. Übrigens, das Wetter zeigte sich nun von der besten Seite, herrlicher Sonnenschein und Petrus hat sämtlich Wolken vom Himmel gestrichen. Oben mit der Bahn angekommen, durften wir aus 3 Varianten wählen, die Top-Cracks machten sich auf den Weg zu einem anspruchsvollen Klettersteig, schon beim Aufstieg musste ich später erfahren, trennte sich der Weizen von der Spreu. Eine kleine Gruppe lief auf die Totalphütte und Martin D. machte sogar 1000 Höhenmeter auf den Gipfel Schesaplana. Der grösste Teil, entschied sich für die Wanderung um den Lünersee. Die Sonneneinstrahlung bereitete doch einigen sehr grosse Mühe. Einem Mitglied wurde dermassen die Sehfähigkeit geraubt, dass er der Überzeugung war, er hätte Polo Hofer gesehen. Mir ist nicht bekannt, dass unsere medizinische Forschung soweit ist und dies im Jahr 2022 machbar wäre. Zudem machte unser geliebter Polo manchmal schon seltsame Dinge, aber gar so arg wie die Person welche zur Verwechslung führte machte er nicht. Pünktlich um 16:30 Uhr haben sich wieder alle Akteure in der Douglas-Hütte eingefunden. Gemeinsam verschoben wir uns dann nach einem kleinen Umtrunk wieder zurück in unser Hotel. Das Nachtessen welches auf der Speiskarte aufgelistet war, präsentierte sich ein weiteres Mal von der besten Seite. Leider zog unser Kassier bedauerlicherweise abermals die Arschkarte, als er sich nach der Vorspeise dem warmen Buffet widmen wollte, war der leckere Kalbshaxen ausgeschossen, wie das geschehen konnte bleibt dahingestellt. Mit dem Hotelmager unterhielt sich Urs kurz am Tisch und man fand eine gemeinsame Lösung, welche für beide Seiten unter akzeptabel einzustufen war. «Ok, bring no ä Rioiaa»! Zum Ausklang verschob man sich zu einem späteren Zeitpunkt in die Gartenbeiz. Auch in Österreich scheint die Nachtruhe einen hohen Stellenwert zu haben. Der Hotelmanager erhielt einen Anruf eines Anwohners, welche ihm mitteilte, dass seine Kinder nicht schlafen können. Da wir vom Turnverein doch einen grossen Erfahrungswert, welche solche Situationen betreffen haben, verschob man man kurzerhand in das Hotel-Innere. Schon wieder ging ein wunderschöner Tag, allzu schnell zu Ende.

Sonntag Tag 3 stand unter dem Motto: Geniesst den Tag und lasst es uns gut ergehen! Nach dem Morgenessen, machten wir uns auf den Weg zur Dorfbahn. Wer wollte konnte von der Mittelstation bis zum Restaurant Frööd den Weg zu Fuss begehen. Alle anderen durften mit der Bahn ihr gewünschtes Reiseziel in Angriff nehmen. Im Restaurant Frööd hatten wir einen wunderschönen Ausblick rund um uns herum. Als wir endlich komplett waren, wurden wir von 4 Mitgliedern (Rolf, Johnny, Erich H. und Martin) zu einem erneuten Apéro geladen. Hier sei erwähnt, dass nicht ein Mitglied der Männerriege die Geldbörse aus der Hosentasche nehmen musste. Jungs, ganz grosses Kino, herzlichen Dank! Leider geht jede Turnfahrt mal zu Ende und wir machten uns auf den Weg zur Talstation. Chauffeur Roger holte uns vor den Bergbahn ab und die Reise gen Heimat konnte beginnen. Wie gewohnt bedankte sich unser Präsident bei Diesem und der bei Jenem und Derjenige wieder beim Andren. Die Dankesworte nahmen zeitlich fast die ganze Heimreise in Anspruch.

Ich fasse hier kurz zusammen um zu beweisen dass es auch kürzer geht:

Danke Chrigel, Friese und Urs für Organisation und Sponsoring. Danke KI, Erich G., Heinz Häner, und Sigi für Apéro und sonstige Sponsorenbeiträge. Danke Rolf, Martin, Johnny und Erich H. für den Gratis-Sonntag. Danke an Soggler, für das Sogglerwasser. Danke unserem Chauffeur Roger für die souveräne Fahrweise. Und zu guter Letzt, danke an Denis, welcher für Unterhaltung, Sponsoring und als alle im Restaurant Frohsinn den Abschluss gebührend feierten auch noch die Bewirtung übernahm!
Danke euch Allen für die Teilnahme an unserer Turnfahrt, welche bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird.
Merci vill mol!

PS. Martin du darfst jederzeit wieder mit mir «Gondäli fahrä»!