Schon lange war die Reise geplant, nun war endlich der Abreisetag da. Mit kaum vier Stunden Schlaf (bei gewissen noch weniger) starteten wir um 05:15 Uhr am Flughafen Basel. Nach einem kurzen Kaffee und Gipfeli hoben wir bereits ab. Nach knapp 1,5 Stunden Flug landeten wir in Amsterdam, von wo es direkt weiter nach Eindhoven ging.
Unser Reiseorganisator Gregor, der eine Zeit lang in dieser Stadt gelebt hatte, führte uns zunächst ins Hotel, damit wir unser Gepäck deponieren konnten. Danach ging es in die Stadt, wo wir ein feines Mittagessen genossen, bevor das erste Programm begann. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und erkundeten Eindhoven mit Partybikes. Die vordere Gruppe trat kräftig in die Pedale und setzte sich bald deutlich ab, während die hintere Gruppe sich die Lunge aus dem Leib strampelte, jedoch kaum vorwärtskam. Nach der Hälfte wurde deshalb gewechselt – nun konnte auch unsere Gruppe die Fahrt und die Aussicht etwas mehr geniessen. Die hohen Temperaturen forderten ihren Tribut, und unser Körper verlangte nach Abkühlung. Das mitgebrachte Wasser wurde dabei nicht nur getrunken, sondern auch über uns selbst gegossen.Nach dem sportlichen Teil kehrten wir kurz ins Hotel zurück, bezogen unsere Zimmer und duschten. Anschliessend zog es uns in die erste Bar, wo wir einen Drink genossen. Einige gingen früher schlafen, andere etwas später.
Den Samstagmorgen verbrachten wir je nach Lust und Laune (oder Schlafdefizit). Nach dem Frühstück bzw. Brunch holten die einen Schlaf nach, während andere einen kulturellen Spaziergang durch die Stadt machten oder shoppen gingen.Um 14:40 Uhr ging es weiter mit Padeltennis. Wir spielten in wechselnden Gruppen, wobei der Gewinner jeweils ein Feld aufstieg und der Verlierer ein Feld absteigen musste. Dadurch entstanden ständig neue Paarungen. Besonders geschätzt wurde die vermeintlich kühle Halle – die sich allerdings als weniger kühl entpuppte. So konnten wir die zuvor aufgenommenen Kalorien gleich wieder ausschwitzen.Nach einer kurzen Dusche trafen wir uns zum Nachtessen. Dieses konnten wir frei wählen: Einige entschieden sich für Steak, andere für Fisch oder Entrecôte. Nach einem feinen Dessert folgte erneut eine Bar- und Clubtour, die tief in der Nacht (oder früh am Morgen) endete.
Nach wenigen Stunden Schlaf gab es erneut ein Frühstück, danach hiess es packen und auschecken – der Heimweg stand an. Da unser Flug erst am späten Abend ging, legten wir einen Zwischenstopp in Utrecht ein. Dort versuchten wir uns im Boccia – mit unterschiedlichem Erfolg.Nach einem kulturellen Vortrag unseres Präsidenten über Utrecht und seine Kirchen gönnten wir uns einen Abschiedsdrink in einer Bar. Danach ging es mit dem Zug zurück nach Amsterdam, weiter mit dem Flug nach Basel – und schon war die Reise wieder vorbei.
Die ganze Reisecrew dankt Gregor für die perfekte Organisation der diesjährigen Turnfahrt. Wir mussten nur bezahlen und bekamen das ganze Wochenende über ein all inclusive Paket geboten. Merci!